Mit den Zugvögeln Richtung Süden

Die Fahrt nach Kristianopel war ein heißer Ritt. Wir hatten 20KN Wind aus NNO und den asym. Spinacker zusammen mit dem Großsegel gesetzt. XENIA hat sich dabei von ihrer sportlichen Seite gezeigt und ist mit bis zu 9,2KN SOG die Wellen hinunter gesurft. Ihre Rumpfgeschwindigkeit beträgt ca. 7,5KN.

Leider hat das der Autopilot auf Dauer nicht ausgehalten. Der Kupplungshebel ist gebrochen und einen Sicherungsstift hat es abgedreht. In der Folge war dann steuern von Hand angesagt.
 
 
Von Kristianopel, das uns sehr gut gefallen hat, sind wir dann weiter in die Schären gefahren. Per Zufall haben wir einen nicht in den Karten eingezeichneten Anleger, auf einer unbewohnten Schäre gefunden, als wir bei Starkregen Schutz suchten. Die Schäre war genial und wir sind zwei Nächte geblieben. Tobias hat gezeltet und Essen gab’s am Lagerfeuer. Bis auf die Tatsache, dass es sehr viele Zecken und Stechmücken gab, ist das Leben auf einer einsamen Schäre ziemlich paradiesisch.
 
Das Zelt von Tobias
 
 
 
 
Abendessen am Lagerfeuer