La Belle Epoque

Eine schöne Seite der Corona Krise ist, dass viele Boote, die man sonst nicht trifft im Revier sind. In Flensburg saß ich nach dem Anlegen im Cockpit und hörte unerwartet jemanden “INFINITY” rufen. Es waren Claudia und Jürgen Kirchberger von der La Belle Epoque die da am Steg standen. Persönlich hatte ich die beiden noch nie getroffen. Einen ersten E-Mail Kontakt hatten wir vor etlichen Jahren als sie die Nordwest Passage gemacht haben und ich in der Antarktis unterwegs war.

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Segeln in Dänemark

Wir haben lange gezögert in Corona Zeiten weiter nach Dänemark zu segeln. Es gibt viele unterschiedliche Informationen, was alles zu beachtet ist. Einig sind sich alle Quellen, dass man für mindestens 6 Übernachtungen in Dänemark bleiben muss. Es gibt ein Formular von einem Zusammenschluß dänischer Marinabetreiber welches man runterladen und ausfüllen kann. Das Problem ist jedoch, dass wir normalerweise Ankern und nicht in Marinas übernachten.

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Trocken fallen in der Ostsee?

Die letzten Tage sind wir in die Schlei rein gefahren, bis an ihr Ende in Schleswig. Auf dem Rückweg haben wir an dem wunderschönen Steg bei Goltoft festgemacht. Über Nacht kam Sturm auf und der Wasserstand verringerte sich um 70cm. Infinity stellte sich auf den sandigen Grund am Steg und wir waren gefangen. Das Schauspiel dauerte einen Tag. Dann hat der Wind nachgelassen, das Wasser ist zurück gekommen und Infinity schwamm wieder frei. Interessante Erfahrung. In der Ostsee wird die Tide scheinbar vom Wind gemacht.

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Die Schlei

Wir liegen hier jetzt schon einige Tage vor Anker. Von vollen Stränden oder Massentourismus ist man hier weit entfernt. Vielmehr ticken die Uhren langsamer als man es sonst gewöhnt ist. Alles ist entspannt, es gibt wenige Menschen und Corona scheint weit weit weg zu sein.

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Der längste Tag im Jahr

Heute ist die kürzeste Nacht im Jahr. Das Bild von unserem Ankerfeld habe ich vor wenigen Minuten um 23:15 gemacht.

Nach einem wunderschönen aber etwas schwachwindigen Segeltag haben wir Maasholm erreicht und liegen vor Anker. Die Abendstimmung und Ruhe ist einfach überwältigend.