Eisgrenze erreicht

Mit dem Erreichen des Eises beginnen für uns die ersten Tests der Geräte. Heute morgen sind wir mit dem ROV (ferngesteuerter Tauchroboter) das erste Mal unter das Eis getaucht. Der Test ist sehr gut gelaufen.

Einer unserer Helikopter mit EM-Bird kurz vor dem Start
 
Die Navigation mit dem Sonar und dem akustischen Positionierungssystem hat gut geklappt. Anfangs gab es noch ein Problem mit der Stromversorgung, das aber gelöst werden konnte. Auch zwei Flüge zum Test des EM-Birds sind gelaufen.
 
Zwischenzeitlich haben wir den 83. Breitengrad auf dem Weg nach Norden überschritten. Mein Inmarsat Handy hatte bis kurz über dem 81. Breitengrad funktioniert. Nun gibt es außer der Iridium Satellitenanlage der POLARSTERN keine Verbindung mehr nach außen. Irgendwie auch ein schönes Gefühl. Gerade schaue ich durch die Fenster nach draußen und sehe die Eisschollen vorbeiziehen. Wenn das Eis dicker ist, spürt man deutlich wie es uns abbremst und Vibrationen durch das ganze Schiff gehen. Morgen werden wir uns eine größere Eisscholle suchen und dort die Strahlungsmessstation aus Spitzbergen und unsere neue Wetterstation aufbauen.