Berlin

Am Samstag feierte die Kreuzerabteilung des DSV sein 100 jähriges Bestehen in Berlin. In diesem Zusammenhang fand auch die Preisverleihung zum Fahrtenwettbewerb 2010 statt.

Ich war auch eingeladen, da wir für unseren Törn nach Schweden eine Bronzemedaille in der Kategorie See bekommen haben. Die anderen Preisträger haben teilweise wirklich tolle Reisen absolviert. Mein Tischnachbar ist 4 Monate lang in den hohen Norden nach Spitzbergen und bis zum 80. Breitengrad gefahren.

 

Fernsehturm Berlin
Jan und Jule, welche ich schon letztes Jahr kennengelernt habe, übernahm in Bergen das 11,60 Meter lange Stahlschiff seiner Eltern und segelte von dort über die Nordsee zu den Shetlands und dann südwärts über Fair Isle zu den Orkneys. Anschließend querten sie den Pentland Firth zur Ostküste Schottlands und erreichten über den Moray Firth Peterhead, den Absprunghafen für die zweite Nordseequerung, die sie zur Küste Jütlands führte. Durch den Limfjord, den Öresund und das Smaalands-Fahrwasser segelten sie weiter bis nach Eckernförde. Dafür bekamen die beiden Gold und den Wanderpreis “Silberne Möwe” für die beste Jugendreise.
Brandenburger Tor
Peter Lühr war zusammen mit seiner Partnerin und Freunden von New York bis zur Ostküste Australiens gesegelt. Dabei steuerte er seine 44-Fuß-Ketsch „Freya“ zu exotischen Inseln wie den Galapagos, den Osterinseln oder Pitcairn. Über Tuamotus, Tahiti, Samoa, Fidschi und Vanuatu erreichte er nach 10 Monaten und 12.652 Seemeilen  Australien.
Ich war schwer beeindruckt. Insgesammt ein schöner, informativer Abend, an dem ich eine Menge über Fahrtensegeln lernen konnte.
Berlin hat sich von der schönsten Seite gezeigt. Das Wetter war traumhaft, wenn auch etwas kalt. nach einer Übernachtung bin ich weiter zur XENIA nach Greifswald, um sie schon etwas für die nächste Saison vorzubereiten.