Susanne Huber-Curphey bekommt den OCC Seamanship Award überreicht

Susanne Huber-Curphey bekommt den OCC Seamanship Award überreicht

Heute hatte ich die Ehre auf der INFINITY den OCC Seamanship Award an Susanne Huber-Curphey überreichen zu dürfen.

Susanne hat den Preis für Ihre eineinhalbfache solo, nonstop Weltumsegelung vom renommierten, britischen Ocean Cruising Club verliehen bekommen.

Im Jahr 1968 hat der Golden Globe ein Wettrennen um die Welt ausgeschrieben. Einer der 11 teilnehmenden Segler war Bernard Moitessier, der in Führung liegend den Sieg verschenkt hat und nochmal halb um die Welt, weiter bis Tahiti gesegelt ist.

Fünfzig Jahre später gab es, in Erinnerung an die Segellegende Bernard Moitessier, mit der Longue Route eine nicht kommerzielle Wiederauflage des Rennens. Susanne hat als einzige Teilnehmerin das Vorbild von Bernard Moitessier zum Anlass genommen, nach dem runden von Kap Hoorn das Kap der Guten Hoffnung ein zweites mal zu runden. Sie ist dann nicht nach Tahiti sondern nach Tasmanien weiter gesegelt. Insgesamt war der Törn 33,043 Seemeilen lang und hat 251 Tage gedauert. – Alleine und ohne Stop. Was für eine unvorstellbare Leistung.

Der Törn hat weltweit für Aufsehen gesorgt und Susanne hat vom Ocean Cruising Club den Seamanship Award dafür erhalten.

Wegen Corona war die Übergabe des Preises schwierig und so kam es, dass sie ihn heute im kleinen Rahmen bei Kaffee und Kuchen auf der INFINITY überreicht bekam.

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