Wie kommt man an Land wenn man vor Anker liegt?

Mit INFINITY liegen wir viel vor Anker. Wir mögen das aus mehreren Gründen. Zum einen hat man dann seine Ruhe und muss sich nicht mit überfüllten Häfen auseinandersetzen. Zum anderen ist es sehr einfach und schnell. Ankommen, Anker einfahren, fertig. Man braucht keine Festmacher, keine Fender und auch keinen Hafenmeister. Damit man an Land kommt, haben wir ein fertig aufgeblasenes Schlauchboot (RIB) hinten quer an der INFINITY hängen. Man braucht es nur mit zwei Flaschenzügen ins Wasser lassen, und schon ist man mobil. Und zwar ziemlich mobil. In Svendborg hatten wir zum Beispiel etliche Kilometer von der Stadt entfernt geankert, weil der Ankerplatz gut geschützt und idyllisch war. Mit dem Schlauchboot ist man in wenigen Minuten in der Stadt. Das Teil ist über 17 Knoten (ca. 30km/h) schnell und das übers Wasser Flitzen macht auch mir als Segler richtig Spaß.

 

Faaborg vor Anker neben dem Yachthafen

 

Klatschmohn macht sich auch an Bord ganz gut.

 

Svendborg

 

Lustige Idee

 

 

Svendborg Kulturoase

 

INFINITY ist nach vielen Nächten vor Anker mal wieder in einem Hafen (Nyborg)

 

Interessante Wohnlage in Nyborg am Schloßgraben

Martin Schiller

Seit 2011 bin ich Mitarbeiter des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven. Aus diesem Grund erscheinen auf diesem Blog nicht nur Beiträge zum Segeln, sondern auch über meine Arbeit in der Polarforschung. In Bremerhaven lebe ich auf der Segelyacht INFINITY.

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