Polarnacht – wenn die Arktis dunkel wird

Hier ein paar Bilder von unserer letzten Arktis Expedition. Wir hatten unser neues ROV (Tauchroboter) dabei, um es auf Herz und Nieren zu prüfen. Unsere Eistationen sind gut gelaufen und wir haben wertvolle Daten messen können.

Wir waren relativ spät im Jahr unterwegs. Am Nordpol geht um den 21. September die Sonne unter und es beginnt nach einer kurzen Dämmerungsphase die Polarnacht in der Arktis. Das Leben ohne Sonne empfand ich als eine ziemlich spezielle Herausforderung. Mir hat die Sonne und das Licht sehr gefehlt.

Abschied von der norwegischen Küste Richtung Nord

 

Auf dieser Expedition hatten wir nur mit einem Eisbär Kontakt

 

Unser neues ROV (Tauchroboter)

 

Hier sieht man ganz gut wie wir einen ROV Einsatz vorbereiten.

 

Eisdicken Messungen mit dem GEM (Messgerät in der Pulka). Parallel dazu wird mit einer Magnaprobe die Schneedicke gemessen.

 

Als es noch hell war, hatten wir die meiste Zeit Nebel und trübes Wetter.

 

Unser Einsatzgebiet war auf 87°N (180 Seemeilen südlich des Pols)

 

Immer wieder ein tolles Erlebnis, wenn man einen Einsatz fern von der Polarstern hat.

 

Vom Helikopter ins traumhafte Nirgendwo gebracht. Bei solchen Messeinsätzen weit weg vom Schiff hat man manchmal das Gefühl auf einem anderen Stern zu sein.

 

Das ist nicht am Abend sondern Mittags.

 

Es wird immer dunkler.

 

 

 

Schneesturm in der Polarnacht

 

Von weiten Teilen der Expedition hab ich keine Bilder, weil es einfach zu dunkel war um zu fotografieren.

 

Vor Spitzbergen. Es ist ein unglaubliches Gefühl wenn man das erste Mal nach über einem Monat die Sonne wieder sieht.

 

Zurück in Bremerhaven. Polarstern vor der Nordschleuse bei Hochwasser.

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