10 BFT in Böen 58 Knoten Wind

Gestern hatten wir schweren Sturm. Im Lee von Montagu liegend, gab’s jedoch trotzdem fast den ganzen Tag Sonne und die Wellenhöhe war nicht erwähnenswert. Vermutlich durch lokale Effekte an der Insel, war der Wind deutlich stärker als vorhergesagt. Über längere Zeit hatten wir 10BFT mit Böen von 11 BFT. Diese Windgeschwindigkeiten sind ziemlich krass, wenn man auf dem Peildeck steht. Da muss man aufpassen, dass man nicht umgeweht wird. Hier noch ein paar Bilder von der Insel:

 

Eisberge vor der Steilküste

 

Das Spiel der Farben und Formen ist beeindruckend

 

Der Windmesser war längere Zeit über 50 Knoten
Im Lee von Montagu bei Sonne

 

Im Foto sind die wahren Größenverhältnisse nicht zu vermitteln

Martin Schiller

Seit 2011 bin ich Mitarbeiter des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven. Aus diesem Grund erscheinen auf diesem Blog nicht nur Beiträge zum Segeln, sondern auch über meine Arbeit in der Polarforschung. In Bremerhaven lebe ich auf der Segelyacht INFINITY.

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