Whiteout

Unser zweites Ice-Camp ist bis jetzt von schlechten Sichtbedingungen durch Whiteout geprägt. Hierrunter versteht man das Verschwinden des Horizontes weil es keine Kontraste mehr gibt. Selbst das Gehen auf dem Schnee wird schwierig, da man Unebenheiten nicht sieht. Auch beim Fotografieren hat man nur ein Change, wenn die Bedingungen mal für eine halbe Stunde besser sind. Meist sind aber innerhalb kürzester Zeit die Kontraste wieder weg.
Da unsere Helikopter nach Sicht geflogen werden, ist Whiteout für den Flugbetrieb extrem gefährlich. So kommt es, dass wir während dieses Ice-Camps noch nicht einen Flug mit unserem EM-Bird unternehmen konnten.
Begegnung mit einem australischen Kollegen bei leichtem Schneetreiben.
Orientierung bietet nur der größere Eisberg links im Hintergrund
Beim Aufbau des Camps der Taucher.
Man kann nur erraten, dass das Zeltgestänge vor einem kleinen Eisberg steht.

 

Im Camp der Taucher
Unsere Kollegen von der Australian Antarctic Division (AAD)

 

Ein großer Tafeleisberg
Unsere australischen Kollegen haben einen Tauchroboter (ROV) dabei

 

Gruppenbild der Taucher. Der Kaiserpinguin wollte unbedingt auch mit aufs Bild.

 

Thomas bie der Eisarbeit
Ein Kaiserpinguin posiert vor Polarstern.
Polarstern im Whiteout

Martin Schiller

Seit 2011 bin ich Mitarbeiter des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven. Aus diesem Grund erscheinen auf diesem Blog nicht nur Beiträge zum Segeln, sondern auch über meine Arbeit in der Polarforschung. In Bremerhaven lebe ich auf der Segelyacht INFINITY.

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